Roland Kaiser hat gut Lachen

Für Roland Kaiser ist gut ist nicht immer gut genug.

Konkret steht bei Roland Kaiser derzeit nichts auf dem Kopf. Den Titel seines neuen Albums „Auf den Kopf gestellt“ hatte der Schlagersänger aber schon lange im Sinn. Es gebe schließlich oft genug Situationen im Leben, bei denen alles auf den Kopf gestellt wird, sagt er. „Du verlierst deinen Job, liebst oder entliebst dich, bekommst Kinder oder jemand stirbt. „Auf den Kopf gestellt“, unter dieser Titelvorgabe haben sich seine Autoren dann ans Schreiben gemacht. Auch er selbst beteiligte sich zusammen mit Kollegin Maite Kelly. Das hatte schließlich auf dem letzten Album „Seelenbahnen“ hervorragend funktioniert. Diesmal aber scheinbar nicht, denn vor die Wahl gestellt, fielen am Ende selbst die eigenen Kompositionen dem Kaiser-Rotstift zum Opfer. Das zeigt die hohe Professionalität des Roland Kaiser. Gut ist eben nicht immer gut genug.

Bis achtzig. Warum nicht? Solange will Roland Kaiser noch auf der Bühne stehen. Voraussetzung: Es geht alles gut.

Roland Kaiser

Habe noch einiges vor

Dabei bleibt sich Roland Kaiser natürlich treu. Nach so vielen Jahren im Musikgeschäft hat der 63-Jährige längst seinen eigenen Stil entwickel. Roland Kaiser singt moderne Pop-Schlager und gefühlvolle Balladen. Sein Markenzeichen, die „Lässigkeit“ in vielen seiner Titel, vorgetragen mit der ganzen Routine einer über 40-jährigen Karriere. Kaiser ist ein Gentleman mit Entertainerqualitäten. „Strangers in the Night“, Frank Sinatras Evergreen, singt er auf der DVD in der limitierten Fan Box Ausgabe von „Auf den Kopf gestellt“. Das Ganze aufgenommen während eines kleinen intimem Hörerkonzerts. Große Klasse. da ist das Original nicht weit weg. Die Möglichkeit, die eigenen Songs einmal anders darzubieten, begeistert Kaiser. Im nächsten Frühjahr stehe etwas an, das werde viele verblüffen, sagt er, ohne Details nennen zu wollen. Und dann grinst er verschmitzt.

Roland Kaiser steht zu seinen Macken. Sein Auto muss innen immer sauber sein.

Roland Kaiser

Wie lange noch?

Diese Frage habe ihm kürzlich auch seine Frau gestellt, sagt Kaiser lächelnd. „Achtzig, als Angebot“, habe er geantwortet und meint es durchaus ernst. „Immer vorausgesetzt, dass es würdevoll passiert, dass die Menschen auch wollen und dass der Herrgott mich das auch erleben lässt. Das ist die Grundvoraussetzung“, so Kaiser.

Roland Kaiser hat mir das videointerview am 12.02.2016 bei Antenne Brandenburg (RBB) gegeben.

 

 

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