Beatboxen – Daniel „Mando“ Mandolini

Beatboxen

Beatboxen ist eine relativ junge Musikrichtung, die in der Hiphop- und Rap-Szene entstanden ist. Ein bisschen aus der Not heraus, denn viele junge Rapper hatten in den USA kein Geld für einen Ghettoblaster um ihre Rhymes mit Beats zu begleiten. Also gingen sie dazu über, die Beats selbst zu imitieren und sich gegenseitig zu begleiten. So ist Beatboxing oder Beatboxen entstanden.

Alle möglichen Geräusche und Rhythmen werden mit dem Mund, der Nase und dem Rachen imitiert. Beatboxen ist eine Kunst, die in vielen künstlerischen Bereichen geschätzt wird, etwa beim Theater und überall dort, wo Geräusche, Beats und Rythmen gebraucht werden.

Beatboxen auch mit klassischer Gitarrenbegleitung. Daniel "Mando" Mandolini geht ungewöhnliche Wege.

Beatboxer Daniel „Mando“ Mandolini.

Daniel Mandolini

In Berlin Schöneberg ist Daniel Mandolini, Künstlername Mando, zu Haus. Der junge Mann gehört zu den bekanntesten deutschen Beatboxern und hat mehrere Deutsche Meisterschaften gewonnen. 2013 wird er als Kapitän der Deutschen Beatbox-Nationalmannschaft Europameister.

Mando hat klassische Gitarre studiert und bildet seit 2003 zusammen mit Stimmenimitator ChloroPhil das Band-Duo 4xSample. Die beiden Musiker haben sich bei einem sogenannten „Battle“ kennengelernt. Hier treten zwei oder mehrere Beatboxer gegeneinander an und eine Jury entscheidet über den Sieger.

Solo und als Band unterwegs.Daniel Mandolini und ChloroPhil.

4xSample: Daniel Mandolini und ChloroPhil.

4xSample

ChloroPhil und Mando stellen an diesem Abend im Jahr 2003 schnell fest, dass sie sich musikalisch auf einer Welle bewegen. ChloroPhil, der zu diesem Zeitpunkt schon länger im Geschäft ist, merkt, dass Mando sehr viel mehr drauf hat, als viele der lokalen Größen, mit denen er es auf der Bühne sonst zu tun hat.

Zunächst mit einem dritten Mann gründen Mando und ChloroPhil die Band „4xSample“. Inzwischen ist die Band ein Duo. Für die Deutsche Welle TV / Euromaxx ist dieser Beitrag über Beatboxer Daniel Mandolini entstanden.

Der Original Beitrag auf der Seite der DW

 

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